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Schlappsturz 04.07.2010 |
"Schlapp" war heute das große Thema: Schlappsturz, schlappe Kamera, schlappe Schwerverletzte
aber das Fahren war trotz sengender Hitze gar nicht schlapp! Immerhin hat es gereicht, einmal mehr die Fußrasten zum Glühen zu bringen. Aber der Reihe nach:
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Wir machten uns abfahrbereit |
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und dann ging es "hintenrum" los. Wir fuhren über die Königstraße |
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zur Glienicker Brücke |
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und nach |
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hinein. Die ersten Schweißperlen standen uns schon unter den Helmen, als wir uns durch den Stadtverkehr quälten. Aber irgendwann war es geschafft und der Fahrtwind auf den freien Strecken sorgte für ein bisschen Erholung. |
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Es ging über Fahrland, Priort, Nauen und Hertefeld. Und eigentlich hatte ich geplant, vor dem "Wassergeläuf" noch zu warnen. Aber dafür war die Überraschung umso größer. Die tückische Buckelpiste in Richtung Dreibrück, die bei entsprechendem Tempo auch den schwersten Biker aus dem Sattel hebt sorgte bei der gleich anschließenden Pause für richtig gute Laune. ;-) |
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Wir fuhren über Lobeofsund, Warsow, Klessen und Stölln weiter in das Havelland hinein. Und wie immer wurden die Straßen zu Sträßchen. |
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Hinter Rhinow ging es steil nach Norden. Über Rübehorst, Roddahn und Voigtsbrügge erreichten wir Kümmernitz. Ein Stück nördlich davon lag unser Tagesziel: der Schlappsturz. |
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Der Schlappsturz ist trotz der Staubefestigung ein natürliches Gefälle des Königsfließ, das sich in der Breddiner (Kümmernitzer) Schweiz über sechs Kilometer durch feuchte Wiesen und Waldbereiche zieht und dadurch der natürlichen Entwässerung des Gebietes dient. Die ganze Gegend ist unter diesem Namen auch als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
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Und von oben gab es offenbar den besten Ausblick. ;-) |
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Wir marschierten zurück zu unseren Maschinen und steuerten über Müggenbusch, Havelberg, Jederitz und die anschließende Kurvenstrecke (auf der meine linke Fußraste den Asphalt zerschrammte) Kuhlhausen an. Hier wollten wir eigentlich Essen fassen. Aber weit gefehlt. Die Wirtsleute hatten gerade eine Silberne Hochzeit bewirtet und hatten keine Lust noch mehr Umsatz zu machen. Also sattelten wir wieder auf und suchten nach der nächst besten Gelegenheit für Speis und Trank. Schließlich wurden wir in Rhinow fündig.
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orderten wir erst einmal kühles Nass und warme Stärkung. |
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Satt und glücklich machten wir uns wieder auf den Weg. Es ging über Feld |
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und Wald. |
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Wir passierten Elslaake, fuhren westlich um den Hohen Nauener See herum und hielten bei Semlin Ausschau nach einer Bademöglichkeit. Aber mangels einer geeigneten Kaffee-Trink-Location düsten wir weiter. Bei Ferchesar ging es südöstlich nach Nennhausen und vorbei an Garlitz, Butzow und wieder in einem Haken am Beetzsee vorbei. Aber auch dort keine Plansch-und-Kaffee-Trink-Gelegenheit.
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Uns bot sich eine einladende Badestelle. Rückstände von Lagerfeuer deuteten an, dass der Platz den Einheimischen bekannt war und das hätte eine Warnung sein sollen. Wir ließen erst einmal die Hüllen fallen und tappsten über wahrhaft spitze Steine ins Wasser und tauchten in die Havel ein. Ein paar Plansch-Zweikämpfe dienten der Austragung diverser Zwistigkeiten und nachdem sich die Körpertemperaturen wieder gesenkt hatten, ging es zurück an Land. Und da gab es dann die unangenehme Überraschung: die spitzen Steine waren nicht nur Steine. Jörg und mich hatte es ganz schön erwischt. Nicht nur die Hände waren blutig sondern auch noch die Füße. Offenbar hatte ich in einem wahren Scherbenhaufen gestanden.
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Und über die Glienicker Brücke |
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kamen wir wieder nach Berlin, wo uns eine gut gefüllte Spinnerbrücke in Empfang nahm. |
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Diesmal mussten wir hier das große Ritual abhalten. Manuela, Peter und Andreas erhielten für tapferes 1.000 km Mitfahren das "Goldene Band". Leider habe ich davon keine Fotos, weil meiner Kamera inzwischen die Luft ausgegangen war. Aber trotzdem: Herzlichen Glückwunsch!
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